Wissenschaftlich belegtes Lifting: Wie der Diodenlaser (810 nm) Ihre Gesichtshaut strafft ✨
Wenn wir im Oasis Studio erzählen, dass ein Diodenlaser nicht nur Haare entfernt, sondern auch die Festigkeit der Gesichtshaut verbessern kann, klingt das erstmal wie ein Beauty-Versprechen. Tatsächlich steckt dahinter aber konkrete wissenschaftliche Evidenz – und zwar mit einem Laser, der unserem System sehr nahe kommt.
In dieser Veröffentlichung fassen wir die wichtigsten Fakten aus einer klinischen Studie zusammen und zeigen, warum wir uns im Oasis Studio bewusst für den MeDioStar NeXT mit 810 nm entschieden haben.
1. Auf welche Studie beziehen wir uns?
Die zentrale Arbeit, auf der dieser Artikel basiert:
Voravutinon N. et al.
Efficacy of diode laser (810 and 940 nm) for facial skin tightening.
Journal of Cosmetic Dermatology, 2015; 14(4): E7–E14.
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In dieser Studie wurde ein Diodenlaser MeDioStar NeXT mit den Wellenlängen 810 nm und 940 nm zur Straffung der Gesichtshaut untersucht.
Im Oasis Studio arbeiten wir ebenfalls mit MeDioStar NeXT, jedoch im 810-nm-Modus. 810 nm ist dabei die zentrale, gut erforschte Wellenlänge, die in der Studie eingesetzt wurde – und sie spielt eine entscheidende Rolle bei der Erwärmung der Dermis und Stimulation von Kollagen.
2. Studiendesign: Wer wurde behandelt – und wie?
Damit ein Verfahren als „wirksam“ gilt, reicht kein Vorher-/Nachher-Foto auf Instagram. In der Studie wurden klare, messbare Kriterien definiert.
2.1. Teilnehmende
- 30 Patient:innen (Männer und Frauen)
- Alter: 35–60 Jahre
- Moderate bis ausgeprägte Hauterschlaffung im Gesicht (Laxitätsgrad II–IV)
Die Ergebnisse beziehen sich also auf Gesichter mit sichtbaren altersbedingten Veränderungen, nicht nur auf minimale „Mimikfältchen“.
2.2. Das verwendete System
- Diodenlaser MeDioStar NeXT
- Wellenlängen: 810 nm + 940 nm
- Mit kontaktgekühltem Saphir-Applikator, der die Epidermis schützt und die Behandlung angenehmer macht.
➡️ Relevanz für Oasis Studio:
Wir nutzen in unserem Studio den MeDioStar NeXT mit 810 nm – also die identische Schlüsselwellenlänge, die auch in der Studie eingesetzt wurde. Die 810-nm-Strahlung ist maßgeblich für die Erwärmung der Dermis und damit für den straffenden Effekt.
2.3. Behandlungsprotokoll
- 4 Sitzungen im Gesicht
- Abstand zwischen den Sitzungen: ca. 3 Wochen
- Alle Behandlungen wurden von derselben Ärztin durchgeführt (minimiert Unterschiede in der Technik).
Die Haut wurde in der Tiefe auf etwa 40–42 °C erwärmt (kontrolliert mit einem Infrarot-Thermometer), bei gleichzeitig gekühlter Oberfläche. Es kamen zwei Techniken zum Einsatz:
- „Painting“ – mehrfache, gleitende Bewegungen mit moderater Energie zur gleichmäßigen Erwärmung der Dermis.
- „Stamping“ – einzelne Impulse mit etwas höherer Energie für gezielten thermischen Reiz in bestimmten Zonen.
Ohne Betäubungscreme:
In der Studie wurde keine Anästhesie verwendet; die Proband:innen beschrieben die Empfindungen als gut tolerierbar.
3. Wie wurde die Wirksamkeit gemessen?
Entscheidend für eine seriöse Bewertung: Die Forscher:innen haben sich nicht auf subjektive Eindrücke verlassen, sondern objektiv gemessen.
3.1. Hautelastizität mit dem Cutometer
Zum Einsatz kam ein Gerät namens Cutometer MPA 580. Es funktioniert so:
- Die Haut wird sanft angesaugt und wieder freigegeben.
- Sensoren messen, wie weit sich die Haut dehnen lässt und wie gut sie in ihre Ausgangsposition zurückkehrt.
Die Studie konzentrierte sich besonders auf zwei Parameter:
- F3 – beschreibt das Verhalten der Haut unter Dehnung (Widerstand gegen Verformung).
- R7 – gilt als wichtiger Parameter für die Elastizität: Je höher R7, desto besser kehrt die Haut in ihren Ursprungszustand zurück.
➡️ Diese Werte geben harte Zahlen dazu, ob die Haut tatsächlich „fester“ wird.
3.2. Messung von Pigment und Rötung
Zusätzlich wurde ein Spektralphotometer eingesetzt, um zu prüfen:
- Verändert sich der Melaninindex (Risiko für Hyperpigmentierung)?
- Wie stark und wie lang anhaltend ist die Rötung (Erythem)?
3.3. Ärztliche Beurteilung anhand von Fotos
- Standardisierte Fotos vor der Behandlung und 1, 3 und 6 Monate nach der letzten Sitzung
- Zwei unabhängige Dermatolog:innen, die nicht wussten, zu welchem Zeitpunkt die Bilder gemacht wurden, bewerteten die Hauterschlaffung nach einer festgelegten Skala.
3.4. Einschätzung der Patient:innen
Die Proband:innen beantworteten Fragebögen zu:
- Zufriedenheit mit dem Ergebnis
- Schmerzempfinden während der Behandlung
- Wahrgenommenen Nebenwirkungen
4. Ergebnisse: Was hat sich wirklich verändert?
4.1. Objektive Verbesserung der Elastizität
Die Cutometer-Messungen zeigten:
- F3 war bereits 1 Monat nach Abschluss des 4-Sitzungen-Kurses signifikant verbessert.
- R7 zeigte eine signifikante Verbesserung nach 3 Monaten.
Das bedeutet:
Die Haut wurde nicht nur „gefühlt“ straffer, sondern messbar elastischer – und der Effekt baute sich über mehrere Monate nach Ende der Behandlung weiter auf.
4.2. Sichtbare Straffung laut Expert:innen
Die Auswertung der Fotos durch unabhängige Dermatolog:innen ergab:
- Die Erschlaffung der Gesichtshaut nahm bereits nach 1 Monat signifikant ab.
- Der Effekt hielt mindestens 6 Monate an.
Mit anderen Worten:
Fachleute, die nicht wussten, welche Bilder vor und nach der Behandlung entstanden sind, konnten eine deutliche Straffung feststellen.
4.3. Zufriedenheit der Patient:innen
Sehr eindrucksvoll für die Praxis:
- 98 % der Teilnehmenden gaben an, mit dem Ergebnis zufrieden oder sehr zufrieden zu sein.
Für ein nicht-invasives Verfahren ohne Operation ist das eine sehr hohe Zufriedenheitsrate.
4.4. Pigmentveränderungen und Rötung
Die Messungen des Spektralphotometers zeigten:
- Keine relevanten Zunahmen des Melaninwerts, also kein Hinweis auf ausgeprägte, dauerhafte Hyperpigmentierung.
- Rötungen waren überwiegend leicht bis moderat und vorübergehend.
Damit bestätigt die Studie, dass das Verfahren bei korrekter Anwendung ein günstiges Sicherheitsprofil für Gesichtsanwendungen hat.
5. Sicherheit: Welche Nebenwirkungen traten auf?
Trotz messbarer Wirkung war das Nebenwirkungsspektrum eher mild:
- Rund 10 % der Patient:innen berichteten über leichte Schmerzen oder Unbehagen während der Behandlung.
- Typische Reaktionen waren:
- vorübergehende Rötung,
- leichter Schwellung,
- in Einzelfällen kurzzeitige, milde Hyperpigmentierung.
- Schwere Komplikationen – wie Verbrennungen, Narben oder dauerhafte Pigmentstörungen – traten in dieser Studie nicht auf.
Alle beobachteten Nebenwirkungen waren selbstlimitierend, d. h. sie verschwanden von allein.
6. Was bedeutet das für Kundinnen im Oasis Studio?
Die Studie zeigt:
- Ein kurzer Behandlungszyklus (4 Sitzungen im Abstand von 3 Wochen)
- ➜ führt zu einer messbaren Zunahme der Hautelastizität,
- ➜ reduziert die sichtbare Erschlaffung im Gesicht,
- ➜ erreicht eine sehr hohe Zufriedenheit bei den Behandelten,
- ➜ mit einem guten Sicherheitsprofil.
Im Oasis Studio setzen wir für unsere Straffungs-Protokolle den MeDioStar NeXT mit 810 nm ein – also genau die Wellenlänge, die in der Studie eine Schlüsselrolle spielt. Unsere Arbeit basiert dabei nicht nur auf Erfahrung, sondern:
- auf klinischen Daten zur Wirksamkeit (Cutometer-Messungen, ärztliche Bewertungen),
- auf einer konkreten wissenschaftlichen Publikation, die öffentlich einsehbar ist.
Wenn wir also von einem „straffenden Effekt des Diodenlasers“ sprechen, meinen wir nicht einen vagen Eindruck, sondern ein Verfahren, das in einer dermatologischen Fachzeitschrift unter realistischen Bedingungen geprüft wurde.
7. Wichtige Einschränkungen der Studie – für einen fairen Blick
Seriös heißt auch: nicht übertreiben. Die Autor:innen nennen selbst mehrere Grenzen:
- Die Stichprobe war mit 30 Patient:innen relativ klein.
- Es gab keine Kontrollgruppe (z. B. ohne Behandlung oder mit einem anderen Verfahren).
- Untersucht wurde eine bestimmte Hautgruppe (Fitzpatrick-Typ III–IV, thailändische Population); für sehr helle oder sehr dunkle Hauttypen ist eine individuelle Einschätzung durch Fachpersonal wichtig.
- Die Nachbeobachtungszeit betrug 6 Monate – längerfristige, objektive Daten liegen für genau dieses Protokoll noch nicht vor.
Trotzdem handelt es sich um eine sauber konzipierte prospektive klinische Studie, die eine deutliche Wirksamkeit und gute Sicherheit für die Gesichtsstraffung mit einem MeDioStar-Diodenlaser zeigt.
8. Kurz zu Kontraindikationen
Auch bei guten Sicherheitsdaten gibt es Situationen, in denen wir im Oasis Studio von einer Behandlung abraten oder zunächst Rücksprache mit Ärzt:innen empfehlen. Typische Kontraindikationen sind u. a.:
- Schwangerschaft und Stillzeit
- bekannte Krebserkrankungen, insbesondere der Haut (aktuell oder kürzlich)
- aktive Entzündungen, Infektionen oder stark ausgeprägte Akne im Behandlungsbereich
- frische, intensive UV-Belastung (z. B. Sonnenbrand, Solarium)
- aktiver Herpes im Gesichtsbereich
- schwere Blutgerinnungsstörungen
- Einnahme stark photosensibilisierender Medikamente
Die genaue Beurteilung erfolgt immer individuell im Beratungsgespräch in unserem Studio.
Fazit
Die Gesichtsstraffung mit Diodenlaser basiert im Oasis Studio nicht auf Marketing-Formeln, sondern auf einem konkret publizierten klinischen Protokoll:
- verbessertes Elastizitätsprofil der Haut (objektiv gemessen),
- signifikant weniger sichtbare Erschlaffung laut Expert:innen,
- sehr hohe Zufriedenheit der Patient:innen,
- bei gleichzeitig gutem Sicherheitsprofil.
Und genau deshalb setzen wir auf MeDioStar NeXT (810 nm) als Technologie, die moderne Ästhetik mit wissenschaftlicher Basis verbindet – für Kundinnen, die nicht nur „etwas spüren“, sondern den Effekt mit gutem Gefühl nachvollziehen möchten 💛
